Sioux City, IA – Hot Springs, SD

Wild Wild West

Nach der Weite Iowas ist uns jede Abwechslung willkommen. Deshalb entscheiden wir uns, von Sioux City aus entlang des Missouri River nach Norden zu radeln und damit einem kleinen Abschnitt der Lewis und Clark Expedition zu folgen.

Mit der Durchquerung Sioux Citys erreichen wir gleichzeitig unseren 7. Bundestaat der USA: South Dakota, den Mt. Rushmore State.

Unser erster Stopp führt uns nach Vermillion, welches uns mit einer angenehmen Überraschung in South Dakota empfängt. Gegenüber eines der allgegenwärtigen Shopping Center befindet sich ein kleiner Campingplatz mit Toiletten, Wasser- und Stromanschluss, Picknickbänken und das alles zur freien Verfügung. Erst ab dem dritten Tag Camping ist einen kleine Spende von 5$ erwünscht. Sehr nett die Dakota! Aber wir wollen radeln und so geht es am nächsten Tag gleich weiter nordwärts entlang des Missouri-Tals. Auf dem Weg teilen uns schon bald „Historic Landmark“-Schilder mit, dass wir uns auf den Pfaden der Lewis und Clark Expedition befinden, welche von 1804 – 1806 einen Weg durch das neu erworbene Land an die Pazifikküste finden und dabei Flora, Fauna und Einheimische studieren sollte. Nun ja, sowas ähnliches haben wir auch vor, eben nur auf Aluminium-Rößern. Und weil die auch viel leichter sind, bitte etwas zügiger! 😉

Der Missouri hat sich recht tief und breit ins Land gegraben und es geht auf und ab entlang des sehr dünn besiedelten Tals. Über Yankton, Picktown und Platte erreichen wir nach 3 Tagen Chamberlain. All diese Orte sind kleine Nester und machen, selbst im vergleichsweise abwechslungsreichen Tal, einen verlorenen Eindruck und es fehlen nur vertrocknete, über die Strasse rollende Grasbüschel für das perfekte Szenario. Zum Glück gibt es hier und da immer wieder mal eine Recreation Area mit einem günstigen Campingplatz, an dem wir unser kleines Zuhause aufschlagen können. Und weil die Amerikaner soviel Wert auf Recreation legen, sind die Plätze meist wirklich schön angelegt und bescheren uns tolle „Feierabende“ in idyllischer Lage.

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Camping am Snake Creek Campground

 

In Chamberlain (immerhin 2.300 Einwohner!!) gönnen wir uns einen Tag Pause am Missouri, wie immer in idyllischer Lage. Den Tag nutzen wir um uns nochmal die Geschichte der Besiedlung Nordamerikas in Erinnerung zu rufen und besuchen das wirklich sehenswerte Akta Lakota Museum, welches sich mit der Lebensweise, Geschichte, Tradition und Zukunft der Lakota Indianer beschäftigt. Akta Lakota bedeutet soviel wie „zu Ehren der Menschen“ und so ist es weit mehr als ein klassisches Museum, es ist eine Stätte zum Erhalt der Kultur und zu Ehren der Lakota. Es macht mich wütend und zornig, wenn ich sehe, wie dieses blutige und rücksichtslose Kapitel der Geschichte verlaufen ist und besonders, was die Menschen aus „ihrem“ „Geschenk Gottes“ gemacht haben. Ein Geschenk zudem, welches keineswegs eines war – die Kultur einer ganzen Nation war der Preis. Das ist natürlich ausschließlich meine ganz persönliche Meinung.

Mit etwas bitterem Nachgeschmack verlassen wir Chamberlain und nach einer Übernachtung in Fort Thompson auch den lieb gewonnen Missouri.

Waren die Entfernungen in Iowa schon beeindruckend, so scheint der Himmel über South Dakota noch weiter zu sein. Die Strasse zieht sich bis zum Horizont und verliert sich im Dunst der aufgeheizten Luft. Am Anfang ist das unglaublich beeindruckend und faszinierend, doch nach einiger Zeit schlägt es auch auf´s Gemüt und dann wird es zur kleinen mentalen Anstrengung. Es gelingt uns jedoch gut, und das ist ein Vorteil des „zu zweit“ unterwegs Seins, uns gegenseitig zu motivieren. Dabei lernen wir ganz nebenbei auch die ein oder andere neue Seite an uns kennen. Eine tolle Motivation und Unterhaltung ist auch Musik, welche wir in den letzten Tagen regelmäßig hören und so manch einer wird wohl schmunzeln, wenn er die zwei voll bepackten, mitjohlenden Radfahrer überholt.

Nach 2 Tagen in der weiten Prärie-Landschaft erreichen wir Kadoka als „Eingang“ zum Badlands National Park. Wir haben uns was ganz Tolles ausgedacht: Statt über den Highway wollen wir über einige Schotterpisten entlang des White River in den Nationalpark eindringen. 13km lang ist das auch unproblematisch und wunderbar, bis der Weg von 2 Tonnen schwarzer Muskelmasse in Form eines Rinderbullen versperrt wird. Was nun? Naja, erst einmal halten wir an und lernen uns durch zehnminütiges gegenseitiges intensives Anschauen kennen. Danach vertiefen wir unsere Freundschaft mit freundlichem Zureden und langsamen Nähern. Jetzt sind wir auch schon in der Lage unsere Freundschaft einem ersten Test zu unterziehen und können ein kräftiges „friss doch da drüben“ rufen. Und in der Tat bewegt sich der Klotz mit einiger Verzögerung langsam Richtung Prärie. Langsam, den Blick nicht voneinander lassend und mit erhöhtem Herzschlag, passieren wir die „Engstelle“. Das wäre geschafft, zumindest bis hinter der nächsten Kuppe eine ganzen Herde dieser Rindviecher den Weg versperrt. Das ist uns dann doch zu zeit- und nervenaufreibend und wir beschliessen den Rückzug, natürlich wieder vorbei an unserem 2-Tonnen-Kumpel. Ein super Ausflug!

Nach 30km Umweg und weiteren 40km Gegenwind stehen wir dann endlich am Rande der Badland Formation und ich muss wirklich sagen: atemberaubend!

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Die letzte Etappe dieses aufregenden Tages schlängeln wir ein paar Kilometer durch den Nationalpark, um dann auf dem Campingplatz am Cedar Pass einzureiten. Doch nach zwei Runden intensiver Platzsuche ist klar: dieser Campingplatz ist voll. Wir drehen gerade noch eine Ehrenrunde um den Platz als uns ein freundlicher Zelter auf seinen Spot einlädt. Andrew ist gerade auf dem Rückweg von seinem letzten Job als Horse Show Moderator mit einem kleinen Zwischenstopp in den Badlands und ein sehr netter Zeitgenosse. Wir verbringen einen schönen und interessanten gemeinsamen Abend mit unerwarteten, aber willkommenen kritischen Ansichten eines Ex-Marines. Als Abschiedsgeschenk am nächsten Morgen versorgt uns Andrew noch mit ein paar Avocados, die wir in den Black Hills als köstliche Guacamole verspeisen werden.

Einen ganzen Tag lang radeln wir bei Bullenhitze durch die beeindruckenden Badlands von einem Aussichtspunkt zum nächsten und an jedem „müssen“ wir mindestens ein „Interview“ zu unserer Tour über uns ergehen lassen, einmal sogar mit Videokamera!

Nach den Badlands geht es voller Vorfreude Richtung Rapid City und damit in den Black Hills National Forest. Auf dem Weg treffen wir Fernradler Cameron, der von Alaska nach Argentinien unterwegs ist. Vielleicht sieht man sich ja wieder!

Unsere Erwartungen an die Black Hills werden nicht enttäuscht: Wir sind begeistert, als wir die ersten Meter hinter Rapid City in die wunderschöne, mit dunklen Kiefern bewachsene und felsige Landschaft eintauchen. Oder sollte ich besser sagen aufsteigen, denn die mehr als 1.000 Höhenmeter bewältigen wir, um am Nachmittag am National Monument Mt. Rushmore anzukommen. Wirklich beeindruckend, und doch stehen wir etwas kopfschüttelnd vor den vier Gesichtern. Die Black Hills waren über Jahrhunderte das Heiligtum der Lakota („sacred land“), auch durch die Vereinigten Staaten vertraglich zugesichert – bis hier Gold gefunden wurde. Was könnte wohl demütigender sein, als diesen Ort, um den sie heute noch kämpfen, mit vier Präsidenten der USA zu schmücken?

Nichts desto trotz genießen wir unsere dreitägige Tour durch den National Forest in vollen Zügen. Unterwegs auf dem George Mickelson Trail halten wir kurz am Crazy Horse Monument, welches wohl als Gegenstück zum Mt. Rushmore zu sehen und mindestens so beeindruckend ist, auch wenn die Fertigstellung wohl noch einige Jahrzehnte dauern wird.

Gekrönt wird dieser Abschnitt von einem traumhaften, von Ina erspähten Platz am Fuße des Harney Peak mit grandioser Aussicht auf die Black Hills, an dem wir bei Abendessen und Sternschnuppen zählen den Abend genießen. Mir wird dieser Abend lange in Erinnerung bleiben.

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Von Hot Springs aus, wo ich auch diesen Eintrag schreibe, werden wir weiter nach Nebraska touren. Unser nächstes Ziel heißt Fort Robinson und dann warten auch schon die Rocky Mountains darauf, von uns befahren zu werden. Ich bin mir sicher: es wird einige Überraschungen geben.

Gehabt Euch wohl und schreibt weiter so fleißig,

Eure Radnomaden

Ina und Mirko

Statistik:

geradelte Strecke: 7.935 km

gekletterte Höhe: 20,75 Meilen

zu den Bildern

 

Auslosung Monatsrätsel Juli

Die richtige Antwort auf unsere Frage ist: John Hancock Center. Glückliche Gewinnerin der Postkarte aus South Dakota ist Kathrin B. aus W.-H. Herzlichen Glückwunsch, Du bekommst bald Post!!!

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Glücksfee Gracie bei der Gewinn-Auslosung (Pizza-Hut, Hot Springs)

12 Gedanken zu „Sioux City, IA – Hot Springs, SD“

  1. Ihr lieben, tüchtigen Radnomaden,
    ich bin immer noch und laufend beeindruckt von den Wegen und Straßen, die ihr bewältigt. Das Foto mit den sich wellenden geradeaus verlaufenden drei Straßen (Interstate 90) gibt eindrucksvoll diese gigantische Landschaft und Weite wieder, die ihr durchfahrt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch Überwindung und Engagement bedeutet, in solchen Abschnitten vorwärts zu kommen. Meine Bewunderung für Euch und meine Freude, durch Eure detaillierten Berichte und Bilder daran teilhaben zu dürfen, sind ungebremst. Die Fluß-Camping-Bilder erinnern dann auch ein wenig an unsere gerade beendete Kroatien-Zelturlaubszeit am Meer, wo wir uns faul im Schatten der Hitze erholt haben. Nach dem dritten Dauerregentag hier in Chemnitz, ist aber auch genug der Vorherbst-Stimmung und die Sonne darf sich wieder blicken lassen. Auch wenn die Sommerferien sich dem Ende neigen und alle Alltags-Aufgaben wieder präsent werden.
    Lasst es Euch gut gehen, weicht den wilden Tieren aus (beim freien Campen im Schwarzen Wald wird mir ganz mulmig), macht Pausen und genießt das Leben,
    liebe & herzliche Grüße in die Ferne von Heike (die sehr auf einen Gewinn beim nächsten Preisrätsel hofft 😉

  2. Hau lieber Radler,
    Winnetou und seine Brüder wären stolz auf euch 2 Bleichgesichter gewesen, auch wenn sie etwas skeptisch auf eure 2 Teufelsrösser geblickt hätten.
    Einzig das ihr an dieser kleinen Kuhherde stecken bleibt verwundert mich. Dachte Mirko hat vom Alpencross genug Kuh-Cowboy (Maverick) Erfahrung mit auf eure Reise genommen. 😉
    Aber ich weiß wie es sich anfühlt wenn da 2 Tonnen vor dir stehen und dich mit dem Blick „ich geh hier nicht weg, was willst du Opfer denn von mir“ anschauen. Aber ihr habt ja alles richtig gemacht, wie das alte Sprich wort schon sagt: “ Der Klügere fährt Umwege“ 😀

  3. Juhu, welch eine Freude, bekomme Post von Euch.
    Bin vor Freude gleich vom Sofa aufgesprungen.
    Die nächste Freude habt ihr mir mit dem tollen Reisebericht sowie mit den herrlichen Bildern gemacht.
    Da schlägt das Herz des Naturliebhabers auf vollen Touren, wenn man diese herrliche Natur sieht. Da könnte ich gleich die Wanderschuhe anziehen.
    Ich ziehe vor Euch nach wie vor den Hut. Ein tolles Abenteuer.
    Bleibt nur schön gesund u. kommt weiter so gut voran.
    Dann haben auch wir Leser viele schöne Momente.
    Das „Rindviechererlebnis“ kenne ich auch, ging mir in den Dolomiten so. So ein Tier ist schon eine beeindruckende Erscheinung.
    Also dann streichelt Eure Alurösser mal schön. Damit sie bei Laune bleiben.
    Bis bald.
    LG Kathrin

  4. moin pedalritterin & moin pedelritter,
    gut zu wissen, dass es euch beiden unverändert gut geht und ihr weiterhin von einem herrlichen tag in den nächsten radelt! außerdem wieder ein lob für die prima bilder und die sehr schönen reisebeschreibungen. eure route bei google-maps zu verfolgen macht echt spass und teilweise habe ich das gefühl euch gleich zu sehen, wenn ich per street-view durch die straßen der städte streife, in denen ihr euch gerade rumtreibt. habt ihr euch eigentlich schonmal richtig in den haaren gehabt seit eurem start, sodass mal ein paar stunden funkpause zwischen den beiden böcken war oder radelt ihr ununterbrochen im emotionalen hoch vereint und laut singend durch die lande? welche musik wird denn so gehört? übertreibt das aber nicht, denn wie ihr wisst sind kopfhörer gift für´s ohr….apropos gift für´s ohr, habt ihr euch schonmal gedanken über die häufigkeit der einzelnen buchstaben in eine tüte buchstabensuppe gemacht? egal ob ja/nein, der link bietet interessante einblicke. übrigens möchte ich auch gern langsam mal gewinnen, meine lösungen sind ja per definition richtig….also her mit der nächsten frage 😉

    toi toi toi für die nun anstehenden berg-etappen, gehabt euch wohl und passt weiterhin gut auf euch auf!

    cheers,
    officer_barbrady

    1. Hallo Andre, danke erstmal für den unterhaltsamen Link 🙂 Schön wie du uns hier bei Laune hälst Nun will ich endlich mal deine Frage nach Musik beantworten. Wir hören Musik seit du uns danach gefragt hast. Vorher ist es uns wohl nicht in den Sinn gekommen. Naja, also für die langen weiten Strecken lief bei mir natürlich Mogwai (die letzte Platte ist wieder hörenswert) und sonst zur Aufmunterung, Beschleunigung oder zur Kletterei, Depeche Mode (seit laaaaanger Zeit mal wieder), Broken Bells, Metallica, Asaf Avidan, Periphery, Amplifier und zu guter letzt noch Tour de France von Kraftwerk (wenns mal schneller gehen soll einfach nur treibend).
      Bei Ina läuft natürlich Frauengeschnulze 😉 wie Dido, Alanis Morissette , Coldplay und auf DEINE höchstpersönliche Empfehlung Gysbert zu Knyphausen

      p.s.: wenn uns ein Google-Wagen über den Weg fährt, werden wir uns extra für Dich unübersehbar in Posé bringen 😀

      lg aus dem sturmkalten Lusk

  5. Ihr Lieben,
    wir sitzen fest im kleinen Städtchen Lusk, gefangen im Sturm der Prärie. So bleibt Zeit, Euch eine der nahzu täglichen Stilblüten Mirkos zuteil werden zu lassen: Kürzlich komplimentierte ich ihn wegen seiner wilden Frisur (Ihr habt sicher schon festgestellt, dass sein Haupthaar ähnlich wuchert wie sein Bart) mit den Worten: „Du siehtst aus wie ein Rockstar.“ Mirkos Antwort war schlicht und ebenso ergreifend: „Ich BIN ein Rockstar! Und Radfahren ist mein Rock´n´Roll!!!“….

    1. Hallo Mirko,

      na das ist ja der Hammer. Bist du schon wieder unterwegs. Klasse! Hab hier erstmal einen Bildermarathon abgehalten um auf dem Stand zu sein 😉 Könnte man gleich mit aufs Rad steigen und mitfahren wenn man die Bilder sieht.
      Für mich seid ihr beide Rock Stars! Auch wenn ich glaube und hoffe, dass Ina nicht zum Bart neigt 😉 Natürlich Spass.
      Ich wünsche Euch noch eine gute, spannende und vor allem pannenfreie Reise.

      Gruss aus dem Frankenland
      Robby

      1. Schön Robby dass du wieder dabei bist und schade dass wir uns „zwischendurch“ nicht nochmal gesehen haben. Da du ja aber auch viel unterwegs bist tifft man sich ja vielleicht mal 😉
        Wir wuerden uns freuen!

  6. Hallo liebe Weltenbummler,
    Reisebericht und Bilder sind einfach wieder nur atemberaubend.
    Wenn ihr so viel interviewt werdet, sehen wir euch sicher bald auch im Fernsehen, meine Fresse könn wir stolz sein, mit euch verwandt zu sein. :-))
    Wir freuen uns, dass es euch so gut geht und ihr wohlauf, gesund und munter seid.

    Passt weiterhin gut gegenseitig auf euch auf!

    LG Onkl und Tantchen

  7. Hi,
    It was so nice to meet you in Lusk !
    I still made 340 miles after stopping at a Museum!
    I saw Mirko’s Racoon and the Porkypine !
    I really enjoyed the visit, and I hope to follow your safe journey !!!
    Have fun !!

    1. Hallo, ihr zwei Radcowboys. Es ist nun schon wieder eine Woche vergangen seit dem letzten Skype. Wir hoffen ihr seid noch bei guter Gesundheit. Habt ja sicher viele Höhenmeter in den Beinen. Liebste Ina : schwere Rätselaufgabe für die Limbacher weltfremden Senioren. Naja müssen wir eben raten. Wir wünschen euch eine gute Weiterfahrt und warten ungeduldig auf neue tolle Bilder und Berichte eurer Abenteuer. Wir drücken Euch. Balazs und Kristina. PS. neue Leser eures Blogs:: Karin u. Frank aus Oberfr.

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