Alle Beiträge von mirko

Champasak – Luang Prabang, Laos

Schweißgetränkt, in Nebel gehüllt und vom Staub paniert

Bevor wir Richtung Bolaven-Plateau aufbrechen statten wir dem Tempelfest in Champasak anlässlich des Vollmondes einen Besuch ab. Wer hier andächtige Besucher in tief religiösen Zeremonien erwartet irrt sich leider gewaltig. Statt betender Mönche finden wir hier Fahrgeschäfte, Fressbuden und Marktstände – Kirmes eben, nur mit einem Tempel als Dekorationshintergrund. Für uns reicht es allemal um etwas herum zu schlendern und unsere Mägen mit allerlei Köstlichkeiten zu füllen.

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Katherine – Darwin, Australien

Von magnetischen Baumeistern und Tümpeltourismus

Drei Tage verbringen wir letztendlich im Backpacker Hostel von Coco. Eigentlich waren nur zwei Tage geplant, doch bei der Recherche über unsere weitere Reiseroute wird uns klar, dass ein paar Vorbereitungen in Bezug auf Beschaffung von Visa und diversen Sondergenehmigungen nicht schaden könnten. Davon sind wir bisher glücklicherweise meist verschont geblieben. Doch Asien ist im Hinblick auf Langzeitreisende leider nicht so gut eingestellt. Das wird sicher noch spannend bis nervenaufreibend.

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Waterford West – Barcaldine, Australien

Mulga Bill und die radelnden Glücksritter

Nach den erholsamen Tage bei unserer lieben Franny in Brisbane und einem Kurzausflug ins neuseeländische Auckland hält es uns nicht länger auf dem Sofa und wir schwingen unsere verwöhnten Hinterteile auf die harten Ledersättel. Flugmeilen und steriler Flughafenatmosphäre, Klimaanlagen und warmen Betten zum Trotz wollen wir nun endlich das wahre Australien kennenlernen und etwas roten Staub schlucken. Doch bevor wir uns ins Inland stürzen und das rund 3.800km weit entfernte Darwin anpeilen, radeln Jane und Tarzan erst einmal durch den Stadtdschungel von Brisbane.

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Melbourne – Sydney, Australien

Kalte Füsse an der Boomerang-Küste

Es ist nicht einfach nach dem erneuten melbournischen Verwöhnprogramm, offeriert von unseren lieben Freunden Jason und Rod, wieder auf die Räder zu steigen. Nach langer Zeit der Unentschlossenheit, welchen Weg wir denn nun über den Kontinent nehmen wollen, schlagen wir den Weg Richtung Osten ein. Also auf zur „Boomerang-Küste“, wie der Küstenabschnitt zwischen Adelaide und Brisbane auch häufig genannt wird.

 

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Calafate, Argentinien – Punta Arenas, Chile

„Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken.“

Fernando de Magalhaes

Der sonst so verlässliche Westwind, der uns das Leben bei der Anreise nach Calafate noch schwer gemacht hatte, lässt uns in umgekehrter Richtung völlig im Stich und wir müssen ausschließlich mit Muskelkraft die Weiterreise Richtung Chile antreten. Entlang des Lago Argentino geht es Richtung Westen, wo schon die Einsamkeit der Ruta 40 gen Süden auf uns wartet. Kennen wir ja alles schon und trotz der öden Strecke ist es schön den Touristenmassen Calafates zu entfliehen.

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Melipeuco, Chile – Coyhaique, Chile

„Da muss man weiterfahren!“

Wie neuerdings üblich ist es spät, als wir unsere Packesel packen und uns in die blaugrüne Seenplatte Chiles stürzen. Bei feinstem Kaiserwetter und radschonendem Asphalt genießen wir die Tour Richtung Villarica. Zunehmend treffen wir immer mehr Radreisende auf unseren Wegen, wie zum Beispiel den Chilenen Pablo, der uns ein Stück weit bis zu einem kleinen und ausnahmsweise sehr günstigem, noch dazu idyllisch gelegenen Campingplatz begleitet, wo sich unsere Wege auch schon wieder trennen. Die meisten Radler,die wir treffen sind allerdings „Ferienradler“, die auf der Seenplatte ihren Jahresurlaub verbringen. Wir ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies erst der Anfang der endlosen Touristenkolonnen sind, die uns noch begegnen werden.

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Cocachimba, Peru – Yungay, Peru

Auf zum Olymp!

Nach unserem Besuch des Catarata de Gocta geht es gleich weiter mit den Sehenswürdigkeiten des Utcubamba-Tals. Nur eine Tagesreise entfernt liegt auf einer Anhöhe der Ort Nuevo Tingo. Das „neue“ Tingo wurde auf die Anhöhe verlegt, nachdem der ursprüngliche Ort 1994 durch eine Schlammlawine zerstört wurde. Die Pläne des neuen Ortes fliegen hoch. Für umgerechnet 21 Millionen Dollar wird eine Seilbahn zur Festung Kuélap errichtet und damit ein Anstieg der Besucherzahlen erwartet.

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