Alle Beiträge von mirko

Melipeuco, Chile – Coyhaique, Chile

„Da muss man weiterfahren!“

Wie neuerdings üblich ist es spät, als wir unsere Packesel packen und uns in die blaugrüne Seenplatte Chiles stürzen. Bei feinstem Kaiserwetter und radschonendem Asphalt genießen wir die Tour Richtung Villarica. Zunehmend treffen wir immer mehr Radreisende auf unseren Wegen, wie zum Beispiel den Chilenen Pablo, der uns ein Stück weit bis zu einem kleinen und ausnahmsweise sehr günstigem, noch dazu idyllisch gelegenen Campingplatz begleitet, wo sich unsere Wege auch schon wieder trennen. Die meisten Radler,die wir treffen sind allerdings „Ferienradler“, die auf der Seenplatte ihren Jahresurlaub verbringen. Wir ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies erst der Anfang der endlosen Touristenkolonnen sind, die uns noch begegnen werden.

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Cocachimba, Peru – Yungay, Peru

Auf zum Olymp!

Nach unserem Besuch des Catarata de Gocta geht es gleich weiter mit den Sehenswürdigkeiten des Utcubamba-Tals. Nur eine Tagesreise entfernt liegt auf einer Anhöhe der Ort Nuevo Tingo. Das „neue“ Tingo wurde auf die Anhöhe verlegt, nachdem der ursprüngliche Ort 1994 durch eine Schlammlawine zerstört wurde. Die Pläne des neuen Ortes fliegen hoch. Für umgerechnet 21 Millionen Dollar wird eine Seilbahn zur Festung Kuélap errichtet und damit ein Anstieg der Besucherzahlen erwartet.

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Neiva, Kolumbien – Ambato, Ecuador

Seitenwechsel

Ein eisiger Wind pfeift mir um den eh schon kalten Kopf als ich um die nächste Kurve biege. Bis hierher hatten wir noch Glück und der andauernde Sturm schob uns ein wenig den Berg hinauf. Die ganze Nacht hatte der Sturm über unser Zelt hinweg gefegt, uns unruhigen Schlaf beschert und am Morgen war die Hoffnung auf ruhigeres Wetter endgültig zerstört. Selbst das Abbauen des Lagers hatte, mit halb gefrorenen Händen, scheinbar ewig gedauert. Trotzdem waren wir guter Dinge gestartet, denn ab und zu brach die Sonne durch die Wolken und die 300 Höhenmeter zur Passhöhe schienen nicht allzu schwierig.

Eine weitere Windböe reisst mich aus den Gedanken und fast vom Rad. Zusätzlich zum starken Gegenwind hat sich nun auch die Sonne hinter dicke Nebelwände verzogen und nach einer Weile fängt es auch noch an zu nieseln. Wie kleine Nadelstiche prasselt der Regen auf die kalte Haut und scheint den kleinen Anstieg zur endlosen Qual werden zu lassen. Ein Blick zu Ina verrät mir, dass es ihr nicht leichter ergeht und sie ebenso mit den Elementen kämpft. Ihr trotziger Blick hinter dem hoch gezogenen Tuch spornt mich jedoch neu an und nach einer anstrengenden halben Stunde durch den eiskalten Sturm haben wir es geschafft. Wir haben unseren ersten 4.000er überquert!

Auf der Passhöhe halten wir ein paar Sekunden an um diesen Moment auch in digitale Form zu brennen. Es ist der 02. August 2016. Und wir wollen nur noch weg vom Pass hinunter in wärmere Gefilde.

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David, Panamá – Cartagena, Kolumbien

Ein großer Abschnitt geht zu Ende…

Nach der Grundreinigung von Körper und Kleidung haben wir einen weiteren wichtigen Punkt auf der Agenda: Die sogenannte Darien-Lücke liegt am östlichen Ende Panamás vor uns. Der Darien, ein ausgedehntes tropisches Sumpfgebiet, bildet die Grenze zu Kolumbien und nur einige Trampelpfade führen durch das Dschungeldickicht, das außerdem verschiedenen Guerillagruppen als Versteck dient. Es gibt zwar Berichte, dass Reisende das Gebiet zu Fuß lebend durchquert haben, aber das scheint selbst uns zu abenteuerlich. Eine Alternative für die Weiterreise nach Südamerika muss her!

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Lago Atitlán, Guatemala – Santiago de los Caballeros de León, Nicaragua

Von feurigen Bergen und heissen Ebenen

Was unter einigen Forschern als Evolutionserfolg bezeichnet wird, ist für uns aktuell ein 24-Stunden-Job: Schwitzen! Ob beim Radfahren, Kochen, Essen, Notdurft verrichten und sogar beim Schlafen.

Aber nun erst einmal langsam und zu den Erlebnissen der letzen Wochen…

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Kuba – Rum, Zigarren und Revolution

Urlaub im Urlaub heißt das Programm der nächsten drei Wochen. Mit großer Vorfreude auf das Wiedersehen mit Inas Eltern und Geschichten aus der Heimat starten wir von Cancún aus mit dem Flieger nach Kuba. Erwartungsgemäß verläuft der Flug nach Havanna problemlos, nur unsere bei der Einreise in Mexiko für 40 Dollar erstandenen Touristenkarten (eine Art Visum) werden vom freundlichen Beamten eingezogen. Angeblich würden wir diese bei der Wiedereinreise zurück bekommen. Wer´s glaubt, wird selig… und weil wir nach Kuba wollen, willigen wir schließlich unter Protest ein.

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