Archiv der Kategorie: Südamerika

Coyhaique, Chile – Calafate, Argentinien

Wind, Wasser und Wellen von Glücksgefühlen

WUSCH erwischt uns ein fetter Regenguss – schnell hinein in die Regenklamotten. Nach zehn Minuten schließen sich die fulminanten Schleusen und der Niederschlag geht in feinen Niesel über. Weitere fünfzehn Minuten später lugt die Sonne hervor und bringt uns in unseren Regensachen ordentlich ins Schwitzen. Also ist Entkleiden angesagt. Als wir Coyhaique verlassen, begleitet uns Wasser von oben… in allen Abstufungen.

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Melipeuco, Chile – Coyhaique, Chile

„Da muss man weiterfahren!“

Wie neuerdings üblich ist es spät, als wir unsere Packesel packen und uns in die blaugrüne Seenplatte Chiles stürzen. Bei feinstem Kaiserwetter und radschonendem Asphalt genießen wir die Tour Richtung Villarica. Zunehmend treffen wir immer mehr Radreisende auf unseren Wegen, wie zum Beispiel den Chilenen Pablo, der uns ein Stück weit bis zu einem kleinen und ausnahmsweise sehr günstigem, noch dazu idyllisch gelegenen Campingplatz begleitet, wo sich unsere Wege auch schon wieder trennen. Die meisten Radler,die wir treffen sind allerdings „Ferienradler“, die auf der Seenplatte ihren Jahresurlaub verbringen. Wir ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies erst der Anfang der endlosen Touristenkolonnen sind, die uns noch begegnen werden.

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Mendoza, Argentinien – Melipeuco, Chile

Vom Weihnachtsrummel in den Märchenwald

Kartoffel- und Nudelsalat mit Buletten, Kartoffelpuffer mit Apfelmus (deutsch-US-amerikanische Kooperation); Steaks und Würstchen vom Grill zu Kartoffelstampf, Schmorgemüse, Apple Crumble mit Vanillesoße (britisch-irische Kombination); Rindergulasch mit Semmelknödel und Rotkohl, Mousse au Chocolat (nord-ostdeutsche Kombination) – so sah unser überaus üppiges Weihnachtsmenü in Mendoza aus.

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Yungay – Cusco, Peru

Von überraschenden Wetterumschwüngen, historischen Pfaden und neuen ErFAHRungen

Gut drei Wochen sind seit unserem letzten Bericht vergangen… ausreichend Zeit für interessante Begegnungen, unerwartete Ereignisse, körperliche Ertüchtigung, motorisierte Mobilität und hochgelegene Juwele. Doch lest selbst!

„Pachamaman Pachakaman wawapautanwa“(Quechua) – Wir sind alle Söhne und Töchter von Mutter Erde und Vater Kosmos.

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Cocachimba, Peru – Yungay, Peru

Auf zum Olymp!

Nach unserem Besuch des Catarata de Gocta geht es gleich weiter mit den Sehenswürdigkeiten des Utcubamba-Tals. Nur eine Tagesreise entfernt liegt auf einer Anhöhe der Ort Nuevo Tingo. Das „neue“ Tingo wurde auf die Anhöhe verlegt, nachdem der ursprüngliche Ort 1994 durch eine Schlammlawine zerstört wurde. Die Pläne des neuen Ortes fliegen hoch. Für umgerechnet 21 Millionen Dollar wird eine Seilbahn zur Festung Kuélap errichtet und damit ein Anstieg der Besucherzahlen erwartet.

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Ambato, Ecuador – Cocachimba, Peru

„A la luna en bicicleta“ ODER Musik auf Rädern

„Die Welt ist gräßlich … und wunderschön.“ (Gisbert zu Knyphausen – Es ist still auf dem Rastplatz)

Musik gehört in Lateinamerika scheinbar zum Leben wie das Salz in die Suppe. Ob der ältere Herr an der Ampelkreuzung einen Pasillo eingelegt hat, der Überlandbus laut Cumbia röhrend an uns vorbei schießt, Geschäftsinhaber*innen ihre Kundschaft mit den neuesten Charts quälen oder die ecuadorianische Hausfrau bei Latin Rock den Putzlappen schwingt – Musik begegnet uns hier an allen Ecken und Enden. Deshalb widme ich diese Zeilen auch der musikalischen Untermalung unseres Nomadenlebens.

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Neiva, Kolumbien – Ambato, Ecuador

Seitenwechsel

Ein eisiger Wind pfeift mir um den eh schon kalten Kopf als ich um die nächste Kurve biege. Bis hierher hatten wir noch Glück und der andauernde Sturm schob uns ein wenig den Berg hinauf. Die ganze Nacht hatte der Sturm über unser Zelt hinweg gefegt, uns unruhigen Schlaf beschert und am Morgen war die Hoffnung auf ruhigeres Wetter endgültig zerstört. Selbst das Abbauen des Lagers hatte, mit halb gefrorenen Händen, scheinbar ewig gedauert. Trotzdem waren wir guter Dinge gestartet, denn ab und zu brach die Sonne durch die Wolken und die 300 Höhenmeter zur Passhöhe schienen nicht allzu schwierig.

Eine weitere Windböe reisst mich aus den Gedanken und fast vom Rad. Zusätzlich zum starken Gegenwind hat sich nun auch die Sonne hinter dicke Nebelwände verzogen und nach einer Weile fängt es auch noch an zu nieseln. Wie kleine Nadelstiche prasselt der Regen auf die kalte Haut und scheint den kleinen Anstieg zur endlosen Qual werden zu lassen. Ein Blick zu Ina verrät mir, dass es ihr nicht leichter ergeht und sie ebenso mit den Elementen kämpft. Ihr trotziger Blick hinter dem hoch gezogenen Tuch spornt mich jedoch neu an und nach einer anstrengenden halben Stunde durch den eiskalten Sturm haben wir es geschafft. Wir haben unseren ersten 4.000er überquert!

Auf der Passhöhe halten wir ein paar Sekunden an um diesen Moment auch in digitale Form zu brennen. Es ist der 02. August 2016. Und wir wollen nur noch weg vom Pass hinunter in wärmere Gefilde.

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Cartagena – Neiva, Kolumbien

(Ein)Blicke in das Land der unendlichen Zeit

Immer noch schwankend von fünf Tagen Seefahrt auf der SANTANA begeben wir uns mit festem Boden unter den Füßen für einen Tag auf Erkundungstour durch Cartagena. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Stadtteile El Centro und San Diego, umgeben von einer 13km langen Stadtmauer, sind eine wahre Augenweide: schmale Balkone, farbenfrohe Fassaden, enge Gassen, blühende Bougainvilleas, altehrwürdige Kirchen, einladende Plätze, grüne Parks und immer wieder ein Blick auf´s Meer.

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