Rascht, Iran – Jeghegnadsor, Armenien

In allen Farben des Regenbogens

„Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen. … Der zweite Strom heißt Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt.“ 1. Buch Mose

Durch das immergrüne Tal dieses historischen Flusses Gihon pedalieren wir an der Grenze zwischen Iran und Armenien und staunen über jahrmillionenalte Gesteinsformationen und jahrhundertealte Festungen. Doch der Reihe nach…

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Aus unseren beiden Nächten in Rascht werden am Ende vier. Das liegt zum einen daran, dass wir uns bei unserer Gastfamilie Faraz, Masoume und Lena sehr wohl fühlen, ein zweiter gewichtiger Grund ist das Eintreffen weiterer Radler*innen. Miriam und Sebastian stammen aus der Schweiz, sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug, Fähre) und per Anhalter in den Iran gelangt und reisen nun mit dem Fahrrad zurück nach Europa. Die beiden bereichern unsere bereits ausgiebigen Gespräche über Land und Leute um weitere bunte Anekdoten.

Nachdem wir uns herzlich alle voneinander verabschiedet haben, geht es für uns Richtung Berge. Sobald wir den turbulenten Großraum Rascht verlassen haben, wird es zunehmend maigrün, die Besiedlung dünner und wir entspannter. Es hat schon seinen Grund, weshalb wir um Großstädte einen großen Bogen machen. Masouleh heißt unsere nächste Destination – ein kleines Dorf in den Bergen, das für seine erdhörnchenbraunen Häuser, die sich kaum von den umgebenden Felsen unterscheiden, berühmt ist. Wir takten unsere Ankunft in Masouleh so, dass wir den Nachmittag ausgiebig für einen Rundgang über die unzähligen Etagen der Ortschaft, durch die Gassen des Bazaar und zum am gegenüberliegenden Hang befindlichen Friedhof nutzen können. Das Wetter ist uns hold – nach einem Regenschauer beim Eintreffen in Masouleh lässt die Nachmittagssonne das Dorf brokatgolden strahlen. Am Abend genießen wir die Aussicht vom Balkon unseres kleinen Apartments im Hotel MEHRAN im Herzen Masoulehs.

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Impressionen von Masouleh

Die darauf folgenden Tage verbringen wir im stetigen Auf und Ab Nordwestirans. Diese Region wird auch als Südaserbaidschan bezeichnet, die hier lebenden Menschen sind überwiegend Azaris, iranische Aserbaischaner*innen, die insgesamt etwa 25% der iranischen Gesamtbevölkerung ausmachen. Ungeachtet der Bevölkerungszusammensetzung genießen wir beide den wolkenrosa Wind um die Ohren, azurblauen Himmel, die dramatische alabasterweiße Bergkuppe des Mount Sabalan (4.811m) als Kulisse, schroffe achatgraue Felsbrocken in der Landschaft und abends in der Regel eine algengrüne Wiese für unser Zeltlager. Wir lieben Ninja-Camping – die damit einhergehende Ruhe, das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit sind einfach unbezahlbar!

Nicht nur auf der Weltkarte können wir (und Ihr, liebe Lesende) sehen, dass wir uns langsam UND sicher der Heimat nähern, auch die hiesige Pflanzenwelt erinnert stark an zu Hause. So gibt es neben zartweißen Gänseblümchen wahre Teppiche aus violetten Disteln, sonnengelben Löwenzahn, apfelsinengelbe Margeriten, blütenweiße Schafgarbe, saftiggrünen Windhalm und goldgelbe Butterblume.

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Kunterbunte Pflanzenwelt

Wie ich als Frau unsere Zeit im Iran erlebe? Umtrieben von der Frage, worin denn die Gründe des Islam zur Hejab-Pflicht bestehen (und unter der vielen Kleidung mehr denn je schwitzend), starte ich eine kleine Recherche. Eine Sure im Koran besagt, dass Frauen ebenso wie Männer dem anderen Geschlecht gegenüber ihren Blick gesenkt halten („Hejab der Augen“), die Frauen außerdem ihre Schönheit verhüllen sollen. Das diene dem Schutz vor jeglichen Tendenzen zu außerehelichen Beziehungen. Ich habe mir darüber hinaus erklären lassen, der Koran beschreibe den Hejab als Empfehlung, nicht als Festlegung, jedoch sei er gut zu meinem Schutz und zum Schutz der Gesellschaft. Für mich nicht zufriedenstellend, doch bin ich einverstanden damit, als Ausdruck meiner Religion bestimmte Kleidung zu tragen,wenn ich das möchte. Die iranischen Frauen erlebe ich diesbezüglich sehr kontrastreich. Manch Eine bewegt sich ausschließlich in tiefschwarz gekleidet, ihren Tschador mit den Zähnen vor dem Gesicht zusammen haltend, eine Andere wiederum legt das Hejab-Gebot sehr kreativ aus und zeigt soviel von ihrem Haarschopf, dass gerade noch von einer Kopfbedeckung gesprochen werden kann, eine Dritte hingegen kleidet sich den Vorschriften entsprechend, allerdings in farbenfrohen , weithin sichtbaren Tönen.

Fünf Wochen in langen Hosen und im langärmeligen Oberteil, den Kopf immer schön mit mindestens einem Tuch bedeckt – und mitunter doch beide Hosenbeine bis zum Knie hochgeschoben – bin ich durch die Islamische Republik Iran geradelt. Schließlich bin ich als Besucherin in diesem Land und möchte mich den kulturellen Sitten anpassen. Dennoch könnt Ihr Euch vielleicht ansatzweise vorstellen, mit welcher Inbrunst ich mir noch auf der Grenzbrücke zu Armenien das Tuch vom Kopf reiße!

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Radoutfit VOR und NACH dem Grenzübertritt

Mir passiert es, dass ich einem Mann zum Abschied die Hand reiche, er jedoch erschrocken zurückweicht. Was für eine schräge Situation! Bisher hatte ich angenommen, dass ich als Frau entscheide, wem ich die Hand schüttle, doch der Mann des Glaubens hat hier wohl das letzte Wort! Zusammenfassend kann ich feststellen, dass ich es nach dieser Erfahrung noch mehr schätze, was Frauen-, Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert erkämpft haben und dass unsere Gesellschaft mit der Trennung von Staat und Religion gut beraten ist.

Am 16. Mai 2018 beginnt der Fastenmonat Ramadan. Vorab hatten wir uns schlau gemacht, dass diese strenge Regel, zwischen Sonnenaufgang und -untergang nichts Ess- und Trinkbares zu sich zu nehmen, auf uns als Reisende kaum Einfluss haben wird. Allerdings versuchen wir aus Höflichkeit, eher versteckt und außerhalb der Öffentlichkeit zu essen. Damit entfällt der nachmittägliche Eisgenuss, den wir uns hin und wieder gönnen – Belohnung und Motivation gleichzeitig. 🙂 Während einer Übernachtung beim Roten Halbmond in Sambivan erleben wir das abendliche Fastenbrechen: Im Fernsehen wird der Countdown herunter gezählt, bis Essen und Trinken in vollen Zügen genossen werden dürfen. Entsprechend üppig fällt das Abendessen aus: Doogh (ein mit gartengrünen Kräutern gemischtes Joghurtgetränk), Nudelsuppe mit Weizen, Mais und Rosinen, Spaghetti Bolognese, Gurken-Tomaten-Salat und nachtschwarze Datteln als Nachtisch. Gegen elf Uhr am Abend wird noch eine riesige Platte tiefroter Wassermelone serviert. Das Sahnehäubchen für mich ist jedoch die heiße Dusche, die nach einigen Tagen Katzenwäsche wahrhaft notwendig ist. 😉 Herzlichen Dank für den angenehmen Aufenthalt an Hassan, Ali, Reza, Qader und Razul (Letztere die Kollegen des Emergency Medical Service gleich nebenan)!

In Ardabil gönnen wir uns eine Prise Kultur und besichtigen das Mausoleum des Safi al-Din, Namensgeber der Dynastie der Safawiden, die Persien von 1501 bis 1722 regierte und den schiitischen Islam als Staatsreligion etablierte. Wie es der Zufall will, begegnen wir am Eingang zu dieser UNESCO-Weltkulturerbestätte Ramon, der sich als fließend Englisch sprechender Einheimischer anbietet, uns eine kleine private Führung durch das Grabheiligtum zu geben. Neben dem Grabturm für den Scheich höchstpersönlich befinden sich auf dem Areal die Grabstätten seiner Nachfahren, ein hübscher alhambragrüner Innenhof sowie das in warmem goldorange schimmernde Laternenhaus und das Porzellanhaus, eine Sammlung akeleiblau verzierten chinesischen Porzellans. Im Anschluss an den Rundgang lädt uns Ramon ein, bei einem Freund Helva Siyah (schwarzes Halva) zu naschen, eine lokale Spezialität aus Honig, Weizenkeim, Butter, Nüssen und Gewürzen, garniert mit Kokosraspel, Zimt und Sesam. Beide Erlebnisse sind ein strahlendes Fest für die Sinne.

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Impressionen des Safi al-Din-Mausoleum, Ardabil

Etwa die Hälfte der iranischen Menschen, denen wir begegnen, lässt uns wissen, dass ihnen ihre (rechtlichen, ökonomischen, politischen oder gesellschaftlichen) Lebensbedingungen in ihrem Heimatland missfallen – ein Iraner schreit uns gleich in den ersten Tagen lauthals aus seinem Auto zu: „Iran is bad!“. Ungefähr eine weitere Hälfte träumt davon, ihr Land zu verlassen. Das stimmt uns traurig. Einerseits weil wir den Iran als ein wirklich großartiges (Reise)Land mit jeder Menge Kultur, Geschichte, Natur erleben. Zum anderen auch, weil wir die Befürchtung haben, dass vielen dieser Migrationswilligen gar nicht bewusst zu sein scheint, dass in ihren erhofften Zuwanderungsländern (Kanada, Deutschland) auch nicht alles Gold ist, was glänzt. Und eine Entscheidung für das Verlassen ihrer Heimat ist in aller Regel auch eine unwiderrufliche Entscheidung gegen eine Rückkehr in die Heimat. Doch das sind persönliche Entscheidungen.

Unsere nächste persönliche Entscheidung heißt Babak Castle, Festung von Babak Khorramdin aus dem 9. Jahrhundert. Die Anlage befindet sich auf Höhen zwischen 2.300 und 2.600m, umgeben von 400 bis 600m tiefen Schluchten und wir wandern unter ägäisblauem Himmel über Stock und Stein hinauf, um dieses hoch gelegene Gemäuer zu besichtigen. Die Aussicht auf die umliegenden Weiten ist fantastisch, am nördlichen Horizont meinen wir nicht nur das Tal des Aras, sondern auch schon die mit Schnee bedeckten, alabasterweißen Berge Armeniens glitzern zu sehen. Türkis schillernde, im warmen Sonnenlicht badende Eidechsen teilen sich den historischen Ort mit uns und einigen anderen Tourist*innen.

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Babak-Festung nahe Kaleybar

Durch das olivgrüne Tal des historischen Flusses Gihon reisen wir durch das Aras-Tal, entlang der Grenze zwischen Iran und Bergkarabach bzw. Iran und Armenien. Während das Grenzgebiet in Nagorny Karabach von verlassenen Ortschaften geprägt ist, zieht sich entlang der armenischen Grenze ein robuster, unter Hochspannung stehender Maschendrahtzaun. Auf iranischer Seite befinden sich in regelmäßigen Abständen kleine militärische „Burgen“, mit Maschinengewehren bestückt. Laut vielfacher Hinweisschilder sind Fotografieren und Schwimmen im Aras strengstens verboten. Das ist also aus dem im Garten Eden entspringenden Fluss geworden.

Am 26. Mai 2018, genau sechs Wochen nach unserer Ankunft in Mashhad, verlassen wir Iran Richtung Armenien. Am tiefsten Punkt dieses südkaukasischen Binnenlandes (380m), dem Grenzübergang Norduz-Agarak, starten wir unsere Reise durch dieses überraschende Fleckchen Erde. Mehr als 90% der Landesfläche liegen auf über 1.000 Meter Höhe, lässt uns Wikipedia wissen. Schon nach den ersten beiden Radtagen wissen auch unsere Beine, dass wir es in der Republik Armenien mit einigen Bergwertungen zu tun bekommen werden. Unsere ersten Eindrücke sind eine wohltuende, auf Zurückhaltung basierende Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Der Empfang im Haer Bed&Breakfast in Meghri fühlt sich an, als wären wir bei einer Tante gemütlich zu Besuch.

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Erste Ansichten von Hajastan

Nach dem Absolvieren des ersten Passes in Hajastan tauchen wir ein in jägergrüne Wälder, leuchtend farbenfrohe Wiesen, erfreuen uns an Picknickplätzen mit kristallklaren Quellen und unbeschwertem Radeln – da wir die sogenannte New Road von Meghri nach Kapan gewählt haben, begegnen uns weniger als ein Dutzend Autos auf diesen 100km. Fast täglich treffen wir nun aus Europa kommende (Rad)Reisende, manche bereits im Januar oder Februar aufgebrochen. Die Berichte einiger Reisender findet Ihr zur weiteren Anregung verlinkt unter Begegnungen .

Mitunter fühlen wir uns etwa 35 Jahre in die Vergangenheit zurück versetzt. In jedem kleinen Dorf gibt es einen Tante-Emma-Laden, der stark an den DDR-„Konsum“ erinnert; zwischen Opel und Mercedes sind auf den Straßen unendlich viele Lada und auch der eine oder andere Moskwitsch unterwegs; die Menschen scheinen ein geruhsames, einfaches Leben zu führen. Ich bin begeistert! Ebenso von der Klosteranlage in Tatev aus dem 9. Jahrhundert, dem wir am Morgen einen Besuch abstatten – in andächtiger Stille zeugen Relikte von bewegter Geschichte. Einstmals eine bedeutende Bildungseinrichtung, wurden beträchtliche Teile des Klosters bei einem Erdbeben 1931 zerstört, der Wiederaufbau noch im Gange.

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Zu Besuch im Tatev-Kloster

Und nun stell Dir vor, Du besuchst eine denkwürdige jahrtausendealte Kulturstätte, etwa 2.400km Luftlinie entfernt von Deiner Heimat, und triffst inmitten einer deutschen Reisegruppe auf jemanden aus Deinem Heimatdorf. So ergeht es mir in der Nähe von Sisian, am Zorats Karer. Dieser archäologische Fundort, gern auch als Stonehenge Armeniens bezeichnet, wird auf ein Alter von ca. 5.000 Jahre geschätzt und ist Zeugnis tiefgreifender Kenntnisse über Astronomie, wie z.B. der Mondphasen. Manche dieser aufrecht angeordneten, aluminiumgrauen „Sprechenden Steine“ haben Löcher, die im Zusammenhang mit der Sommer- und Wintersonnenwende ebenso wie mit den Tierkreiszeichen stehen sollen.

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Zorats Karer in malerischer Umgebung

Über den Vorotan-Pass (2.344m) und seine schmückenden Säulen, mit rostfarbenen Glocken und pflastergrauer Bildhauerei verziert, gelangen wir nach einem langen Radtag hinunter nach Jeghegnadsor am Fluss Arpa. Jeghegnadsor ist die Hauptstadt der Provinz Wajoz Dsor und bekannt für ihre Weinproduktion. Wir werden diesen heute Abend auf dem wunderhübschen lauchgrünen, zum Verweilen einladenden Campingplatz Crossway testen. Zum Wohl!

Gesamtstrecke: 53.826km

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Für die tausendfachen Farben des Regenbogens ein herzliches Dankeschön an Heiner Nienhaus

10 Gedanken zu „Rascht, Iran – Jeghegnadsor, Armenien“

  1. Hey Ihr 2,
    nach 54000 km muss sich ein Schild „Berlin 2400km“ ja schon anfühlen wie, ich fahr mal schnell zum Bäcker. 🙂
    Hier ist feinstes Rad Wetter, eher fast zu warm, aber da kaltes Bier meist auf dem Weg zu finden ist, sollte Hitze kein Hindernis sein. Nächstes WE startet der Andre bei der Fischkona, kurz darauf ist Heavy 24 und im Juli gibts die letztes Jahr eingeführte 3 tägige Herrenausfahrt, dieses Jahr nach Thüringen.
    Euch weiterhin eine gute Fahrt und bis bald.

    1. Nö….die Camping Variante hat 1:4 verloren. Peter 1, alle anderen wollten es bequem. 😀
      Dafür eine Übernachtung im Hostel in Jena, das kennst du ja auch und eineÜbernachtung auf einer Burg. Macht man ja auch nicht alle Tage.
      Wenn ihr euch beeilt buche ich noch ein Aufstellbett für dich Mirko. 🙂

  2. Hello to both of you,
    Just found a way to translate your blog on my computer so I can follow your adventures from closer! Iran seemed to have been a rich experience for you. Wish you plenty of surprises on your way back to Germany.
    Take care
    Audrey
    P.S. Max is saying hi

  3. Ihr lieben Radler,

    wir haben eure wunderschönen Bilder und den neuen Blogeintrag im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen.
    Einfach eine wunderschöne Landschaft! Und die Hauptsache: EUCH geht es gut!!!
    Bleibt weiter gesund, haltet die Ohren steif und legt einen Zahn zu. Wir können eure Rückkehr bald nicht mehr erwarten!

    Die Ellies aus Silberstraße

  4. Hallo ihr Beiden,auch wir sind wieder einmal begeistert von euren Bericht und den eindrucksvollen Bildern. Wir haben uns damit die Rückreise von Kiel nach Hause verkürzt. Nun warten wir(un)geduldig aufs nächste skypen. Bis dahin macht’s gut und bleibt gesund. Liebe Grüsse von Balazs und Kristina.

  5. moin ihr beiden,
    gut zu wissen, dass es euch weiterhin gut geht und danke für den wieder so spannenden und erkenntnisreichen bericht und die tollen bilder! wie habt ihr denn die versorgungslage im iran, speziell mit trinkwasser erlebt? ist dessen verfügbarkeit – aus euerer sicht/entlang eurer route – für die normalbevölkerung ein problem oder hattet ihr nicht diesen eindruck? übrigens täglich ein eis ist eine routine, die sich bei den raketen-männern im moment auch eingeschlichen hat, ihr seid also auch in dieser hinsicht nicht allein 😉 gehabt euch wohl, passt gut auf euch auf und bis hoffentlich bald,
    der officer samt sippe

    übrigens VG vom glockenbauer, stanel, … sowie von kai und tina, die haben am WE ihre hochzeit in einer art open-air (musik kam aber aus der dose) nachgefeiert

    @säkularisierung: hier liegen verfassungsnorm und realität auch (noch) weiter auseinander als gedacht und das referenziert nicht nur auf den kreuze aufhängenden markus s. aus bayern zu tun – beim noch bin ich mir mittlerweile garnicht mehr sicher in welche richtung wir eigentlich unterwegs sind …

  6. Hallo ihr zwei Weltenbummler,
    auch dieser Reisebericht ließ wieder nur die Sehnsucht offen die ganzen „Farben“ selbst zu erleben. Da ertappt man sich beim vor die Tür treten, die Dinge die das Auge erfasst gleich mit neuen Farbezeichnungen zu betrachten und schon ist zB. der Kirschlorbeer noch grüner als so schon 😉
    Die grandiosen Fotos sind wieder sagenhaft gigantisch.
    Wie schon gesagt, ich werde die Berichte vermissen, aber die Vorfreude auf Euch, vorzugsweise Dich liebe Ina, ist größer 🙂
    Also geht Gas, aber habt trotzdem noch den Fotoapparat im Anschlag um uns die Restzeit zu versüssen.
    LG Catl

  7. My goodness what an adventure you are having!! So many things to have seen and experienced. Have just caught up on the last 7 Galleries!! The Trek looked awesome though I still think you need therapy!!!! I love all your photography, stunning shots of panorama and close ones of the flora and fauna from different places. I hope you get back for your September date and can’t wait for the next load of photos. My Julie has been in Scotland for the last 3 weeks and is in Amsterdam now as a stopover before the long flight back. Much easier than cycling Lol!! Best wishes and safe travels lots of love Franny XX

    1. Hey Franny, we are glad to read you´ve been still following us more than one year after our first encounter, even more that you like our pictures.;-)
      How was your and Jennys trip to Longreach? What did you like the most about the region?
      Say HELLO to Julie & Ken on our behalf!
      Best wishes :-*

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