Archiv der Kategorie: Asien

Rascht, Iran – Jeghegnadsor, Armenien

In allen Farben des Regenbogens

„Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen. … Der zweite Strom heißt Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt.“ 1. Buch Mose

Durch das immergrüne Tal dieses historischen Flusses Gihon pedalieren wir an der Grenze zwischen Iran und Armenien und staunen über jahrmillionenalte Gesteinsformationen und jahrhundertealte Festungen. Doch der Reihe nach…

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Kathmandu, Nepal – Rascht, Iran

Kontraste

Unter unseren protestierenden Blicken fliegen die Radkartons im hohen Bogen auf das sich hinter dem Check-In-Schalter auftürmende Gepäck. Es herrscht totales Chaos auf dem Flughafen in Kathmandu, auf dem es am Morgen einen Unfall gegeben hatte und wir haben geringe Hoffnung, dass unser Gepäck komplett und unversehrt am Zielort ankommen wird. Das Ziel heisst Mashhad im Osten des Iran. Fast 2 Wochen hatten wir auf das Iran-Visum gewartet, ohne das sich irgendetwas getan hätte. Nach einiger Recherche erfuhren wir, dass das von uns beantragte E-Visum gar nicht wie üblich im Vorfeld ausgestellt wird, sondern dass die Antragsnummer unseres E-Visum lediglich zur Beschleunigung des Visa on Arrival dient. Das ist alles ziemlich kompliziert und würde die Speicherkapazität unseres Blog-Host sprengen. Jedenfalls hätten wir gar nicht zwei Wochen warten müssen und reisen nun letztendlich ohne Visum, doch immerhin mit einer Nummer in der Tasche und einem mulmigen Gefühl im Bauch, in den Iran.

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Kathmandu – Pokhara – Kathmandu, Nepal

Antwort auf die drängendsten Fragen

Urlaub heißt unsere Devise, seit wir von unserem Trekking-Aufenthalt in der Khumbu-Region zurück gekehrt sind. Zum einen tut es mal ganz gut, sich ausgiebig von der körperlichen Anstrengung zu erholen. Zum anderen ist unser Urlaub nicht ganz so freiwillig wie die meisten von Euch wohl ihren Urlaub gestalten würden, da wir ihn der Bürokratie zu verdanken haben (Lies: Warten auf die Visa-Genehmigung für´s nächste Reiseland).

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Three Passes Trek – Kathmandu, Nepal

Auf und Ab, Auf und Ab – das ist Nepal

Unser Wanderausflug in die Khumbu-Region beginnt mit einer zünftigen Jeep-Safari. Neun Passagiere teilen sich, eingepfercht wie die Heringe, die sieben verfügbaren Sitzplätze. Die Strasse ist ruppig, wenn auch asphaltiert. Zum Glück ist das Wetter klar und wir können während der 13-stündigen Fahrt über Berg und Tal einige Ausblicke auf die schneebedeckten Berge des Himalaya erhaschen. Zu gefühlt mitternächtlicher Zeit gestartet erreichen wir am späten Nachmittag das Ende der Strasse in unserem Zielort Salleri. Ein Großteil der Wandergruppen fliegt bequem vom Kathmandu zum gefährlichen Flughafen in Lukla. Wir entscheiden uns jedoch für die 4-tägige Wanderung von Salleri nach Lukla, da sie wenig von Touristen begangen wird und uns die Möglichkeit gibt sich langsam an Höhe, Gepäck und ans Wandern selbst zu gewöhnen. Außerdem ist es ja auch viel ökologischer. Mit uns sitzen unter anderem Clara und Agustin aus Argentinien, Leon aus Deutschland, Gisela aus Spanien im überfüllten Gefährt und wir beschließen spontan, die ersten Tage gemeinsam zu bewältigen.

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Siliguri, Indien – Kathmandu, Nepal

Im Land der Achttausender

„Es gibt keinen Weg zum Glück, Glück ist der Weg.“ Gautama Buddha

Und weil unsere bisherigen Wege uns durchaus glücklich gemacht haben, brechen wir in Siliguri auf, um für die kommenden Wochen auf nepalesischen Pfaden zu wandeln. Am 21. Februar 2018 reisen wir aus Siliguri ab und befinden uns etwa 30km westlich bereits am Grenzübergang Panitanki – Kakarbhitta. Die Grenzformalitäten auf beiden Seiten nehmen etwas länger in Anspruch, da sowohl am indischen als auch am nepalesischen Grenzposten alle Vorgänge handschriftlich erfasst werden. Um 40USD pro Person für das 30tägige Visa on Arrival erleichtert, radeln wir erwartungsvoll auf den Mahendra Highway.

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Mandalay, Myanmar – Siliguri, Indien

„You’ll never, ever walk alone.“ – Musik auf Rädern II

(Elvis Presley – „You’ll never walk alone“)

Niemals wirst Du allein sein! Nie, nie, niemals! … Namaste in Indien! Verstandesmäßig wussten wir vorher, was uns erwartet, wenn wir in Kolkatta (seit 2001 offizieller Name Kalkuttas) aus dem Flugzeug steigen. Doch in der Realität ist es trotzdem eine Art gefühlloser Schockzustand, in dem wir die ersten 4km auf indischem Boden bis zur vorab gebuchten Privatunterkunft zurück legen.

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Sukhothai, Thailand – Mandalay, Myanmar

Im Land der Millionen Pagoden

In Sanskrit Sukhodoya (großes Wohlbehagen wirkend) oder einfach Sukhothai heisst das im 13. Jahrhundert entstehende Reich, welches als das erste thailändische Königreich bekannt wird. Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Reiches bildet die gleichnamige Stadt Sukhothai, vor deren Überresten, dem „Geschichtspark Sukhothai“, wir nun stehen.

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Luang Prabang, Laos – Sukhothai, Thailand

Morgen Kinder wird´s was geben

„Sabaidee“, „Good bye“, „Hello“ oder „Thank you“ rufende Kinder gehören in Laos zu unserem Radalltag und machen das Land und seine Menschen für mich zu einem liebenswerten Reiseziel, mein Gedächtnis um wunderbare Momente und mein Gesicht um einige Lachfalten reicher. An diesen winzigen Kinder-Episoden (und Einigem mehr) möchte ich Euch in diesem Blogpost teilhaben lassen.

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Champasak – Luang Prabang, Laos

Schweißgetränkt, in Nebel gehüllt und vom Staub paniert

Bevor wir Richtung Bolaven-Plateau aufbrechen statten wir dem Tempelfest in Champasak anlässlich des Vollmondes einen Besuch ab. Wer hier andächtige Besucher in tief religiösen Zeremonien erwartet irrt sich leider gewaltig. Statt betender Mönche finden wir hier Fahrgeschäfte, Fressbuden und Marktstände – Kirmes eben, nur mit einem Tempel als Dekorationshintergrund. Für uns reicht es allemal um etwas herum zu schlendern und unsere Mägen mit allerlei Köstlichkeiten zu füllen.

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Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam – Champasak, Laos

Mittendrin – Zwischen Reisfeldern, Wasserbüffeln und Tempelzeremonien

Entgegen Peters Vermutung, wir könnten froh sein, nach der Entspannung des vierwöchigen gemeinsamen Radfahrens in Indonesien wieder unser gewohntes Kilometerpensum absolvieren zu dürfen, erweisen sich die ersten Tage, ja Wochen auf südostasiatischem Festland als harte Nuss für uns.

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